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Rotary Düsseldorf-Süd: Wir stellen uns vor ...

Der Rotary Club Düsseldorf-Süd ist am 19.12.1962 vom RC Düsseldorf gegründet worden und die Charter, die offizielle Aufnahme in die rotarische Gemeinschaft, fand am 30.03.1963 statt. Der Rotary Club Düsseldorf-Süd zählt zur rotarischen Düsseldorfer Familie mit folgenden weiteren Mitgliedern:

RC Düsseldorf: Gründung 20.03.1930, Charter 02.06.1930
RC Düsseldorf-Pempelfort: Gründung 14.03.1957, Charter 07.11.1957
RC Düsseldorf-Karlstadt: Gründung 24.03.1998, Charter 19.06.1998
RC Düsseldorf-Schlossturm: Gründung 05.07.2002, Charter 30.11.2002
RC Düsseldorf-Kaiserpfalz: Gründung 20.04.2010, Charter 20.04.2010

Auf Basis der Kernaussagen Zukunftsfähigkeit, globale Partnerschaften und Solidargemeinschaft unserer Landeshauptstadt Düsseldorf orientieren wir uns an folgendem Leitbild:
Der Vergangenheit verbunden,
die Gegenwart gestaltend,
der Zukunft verpflichtet.

Die Verbundenheit mit der Vergangenheit bedeutet, dass „die Vergangenheit lebendig ist in ihrer Bedeutung für die Zukunftsentwürfe der Gegenwart und die Gegenwart ist lebendig im erkennenden Rückgriff auf die Vergangenheit.“ (Jörn Rüsen, Historiker und Kulturwissenschaftler)
Die Gegenwart als Rotarier aktiv zu gestalten bedeutet, das Handeln an dem rotarischen Ideal des selbstlosen Dienens „Service above self“ auszurichten.
Das rotarische Ideal beruht auf dem ethischen Prinzip, dass derjenige, der am besten dient, selbst den größten Nutzen davon hat. Dieses ethische Ideal ist fest eingebunden in den Wertekanon von Freiheit, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, Vertragstreue und Achtung vor den Menschenrechten.
Die Verpflichtung gegenüber der Zukunft bedeutet einerseits ein Abwägen, inwieweit die in der Zukunft liegenden Folgen einer Handlung mit den rotarischen Grundprinzipien vereinbar sind. Andererseits schließt die Verpflichtung gegenüber der Zukunft den Maßstab ein, Entscheidungen mit ihren Folgen an einer positiven Nachhaltigkeit auszurichten.
Der Maßstab einer positiven Nachhaltigkeit zählt zu den wesentlichen Auswahlkriterien bei unseren Entscheidungen über humanitäre, gesellschaftliche und kulturelle Projekte.

Unsere Projekte

Das Wasser-Projekt in El Salvador

Unterstützung der Secondary School Talitha Kumi in Beit Jala, West-Jordanland

Unsere Projekte sind zweifach ausgerichtet: 
A. Humanitäre Anliegen
B. Förderung von Bildung
Unsere Projekte führen wir gemeinsam mit anderen Rotary Clubs durch, damit die Projekte einen möglichst hohen Wirkungsgrad erreichen können. Vor diesem Hintergrund beteiligen wir uns ebenfalls an Projekten von anderen Rotary Clubs.
Im Vordergrund stehen insbesondere Projekte, die die Motivation zur Eigeninitiative fördern und mit einer nachhaltigen Wirkung verbunden sind.

A. Humanitäre Anliegen
Auf globaler Ebene unterstützen wir seit Jahren die Rotary-Langfrist-Kampagne „PolioPlus“, das weltweite Impfprogramm gegen die Infektionskrankheit Kinderlähmung.
Aktuelle Beispiele für Projekte mit lokalem Bezug sind:
Alle Düsseldorfer Rotary Clubs unterstützen als gemeinsames Projekt über mehrere Jahre die Frühförderung und Frühbetreuung sehgeschädigter Kleinkinder an der Karl-Tietenberg-Schule.
Ebenfalls von allen Düsseldorf Rotary Clubs wird ein neu entstandener Musikkindergarten finanziell gefördert, in dem überwiegend Kinder mit verschiedenen Nationalitäten sind. Der musikpädagogische Ansatz erhöht deutlich die Sprach- und Ausdruckskompetenz und schafft damit gute Voraussetzungen für das frühkindliche Lernen.
Wir beteiligen uns seit mehreren Jahren an dem langfristig angelegten Projekt „Aufbau der Augenklinik und Qualifizierung der Ärzte, Niamey, Niger“, das von unserem Partnerclub Antwerpen-Park vor Ort realisiert wird. Dr. Haustrate, Mitglied des RC Antwerpen-Park, ist im Rahmen dieses Projektes regelmäßig mehrere Wochen in Niamey.
Über mehrere Jahre haben wir die Einrichtung Talitha Kumi, Westjordanland unterstützt. Talitha Kumi zählt zu den UNESCO-Schulen und verfolgt ein integratives Konzept in mehrfacher Sicht. Erstens ist Talitha Kumi mit ihrem christlichen Wertefundament in der muslimisch geprägten Region offen für alle Konfessionen. Zweitens besteht eine Verbindung aufbauenden Charakters zwischen Schulbildung und Berufsbildung als Angebot in Form einer Hotelfachschule. Und drittens erfolgt eine Integration von körperlich behinderten Schülern.
An zwei humanitären Projekten des Rotary Clubs Jerusalem haben wir uns beteiligt, die Anschaffung eines Fahrzeuges für behinderte Menschen und den Kauf eines mobilen Equipments für Patienten (insbesondere Kleinkinder) mit Mukoviszidose.
Die Installation eines kompletten Trinkwassersystems für die Bewohner in Santa Clara, El Salvador, haben wir als Restfinanzierung gefördert. Denn das Projekt erstreckte sich über mehrere Jahre und vor der Fertigstellung entstand eine Finanzierungslücke, die wir geschlossen haben.
Den Wiederaufbau der Schule Fuji, Japan, haben wir unterstützt, die als Folge des großen Erdbebens 2011 wie zahlreiche andere Einrichtungen vollständig zerstört worden ist.

B. Förderung von Bildung
Die von uns unterstützten Projekte zur Förderung von Bildung sollen der internationalen Verständigung dienen, indem sie Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammenbringen.
Wir beteiligen uns regelmäßig an dem rotarischen Austausch-Programm für Schüler, das 12 Monate umfasst. Die Beteiligung umfasst neben einem finanziellen Engagement insbesondere die Betreuung des Schülers vor Ort.
In den letzten Jahren war bspw. jeweils ein Schüler bzw. Schülerin aus folgenden Ländern zu Gast:
2012 aus Chile
2011 aus Mexiko
2010 aus Ecuador
2009 aus Venezuela
Weiterhin realisieren wir kontinuierlich im Rahmen des rotarischen Aufgabenfeldes "Berufsdienst" unterschiedlichste Maßnahmen für junge Menschen.